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Hotel le Grand Balcon, Toulouse: Wo der kleine Prinz wohnte

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupéry hat mit Sätzen wie diesen Literaturgeschichte geschrieben. Eigentlich aber war der Franzose Pilot — unter anderem in Toulouse. Und gewohnt hat er dort in einem Hotel: dem Hotel du Grand Balcon. Noch heute können Gäste hier im Stil der Dreißigerjahre in der Saint-Exupéry Suite übernachten.

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Crowne Plaza, Berlin Potsdamer Platz: Wo die Post abging

Das Crowne Plaza am Anhalter Bahnhof in Berlin kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken — allerdings weniger als Hotel, sondern vielmehr als Post. Es war zeitweise das größte Briefverteilzentrum der Welt.

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Sheraton Pelikan Hotel, Hannover: Die Heimat der Tinte

Das Pelikan-Viertel in Hannover war die Heimat des gleichnamigen Schreibwarenherstellers. Über Jahrzehnte wurden hier Füllfederhalter und anderes produziert. Heute ist aus einem Teil der früheren Werksgebäude ein Hotel geworden: das Sheraton Pelikan Hannover.

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The Westin, Leipzig: Wo die Stasi mithörte

Die Staatssicherheit der DDR hörte im ganzen Land fleißig mit. Die Eröffnung des auf Westgäste ausgerichteten Merkur-Hotels in Leipzig schien da für sie wie ein Glücksfall zu sein. Nach der Wende wechselte das Haus mehrfach die Betreiber — heute ist es das Westin der Messestadt.

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Radisson Royal, Kopenhagen: Die Heimat des Egg Chairs

Der Egg Chair von Arne Jacobsen ist einer der bekanntesten Sessel der Welt. Vielfach kopiert, hat er längst Einzug in Designmuseen erfahren. Entstanden ist er 1958 für ein Hotel: das SAS Royal Kopenhagen, heute Radisson Blu Royal.

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Fullerton Bay Hotel, Singapur: Wo die Welt andockte

Über den Clifford Pier betraten seit den Dreißigerjahren Millionen Besucher Singapurs Land. Nicht wenige blieben für immer und bauten aus der einstigen britischen Kolonie einen modernen Stadtstaat auf. Das Pier selbst ist nicht mehr in Betrieb — doch inzwischen Herz des Fullterton Bay Hotels.

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Burgh Island: Wo Agatha Christie das Böse unter der Sonne fand

Das Burgh Island Island Hotel ist eines der abgelegensten Hotels Großbritanniens: Es befindet sich auf einer Gezeiteninsel vor der Südküste Devons und ist nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar. Agatha Christie schrieb hier unter anderem ihren Roman „Das Böse unter der Sonne“.

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Reichshof Hamburg: Wo Bauarbeiter einen Schatz entdeckten

Der Reichshof in Hamburg in eine Art Denkmal: 1910 eröffnet, hat er die Wirren des Krieges nahezu unbeschadet überstanden. 1989 entdeckten Bauarbeiter in einem versteckten Raum einen großen Silberschatz. Und mit einer Rundumsanierung 2015 ist eines der letzten großen Grandhotels Deutschlands fit für das 21. Jahrhundert gemacht worden.

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Reid’s Palace Madeira: Wo Churchill Geschichte schrieb

Im Reid’s Palace auf Madeira schrieb Winston Churchill Teile seiner Buchreihe „Der Zweite Weltkrieg“, die ihn zum Literaturnobelpreis führte. Das Hotel in der Inselhauptstadt Funchal setzt bis heute großen Wert auf Tradition — unter anderem den täglichen Afternoon Tea.

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Schloss Elmau: Ein G-7-Gipfel in den Bergen

Deutschland war 2015 Gastgeber des G-7-Gipfels — die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen trafen sich Anfang Juni auf Schloss Elmau in Bayern. Der Prachtbau in exzellenter Lage beinhaltet ein Fünf-Sterne-Hotel. Und er kann zurückblicken auf eine lange, wechselvolle Geschichte.

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Hotel de Rome, Berlin: Der frühere Sitz der Dresdner Bank

Das Hotel de Rome in Berlin war einst eines der größten Kreditinstitute des Landes: Die Dresdner Bank hatte hier am Bebelplatz bis 1945 ihren Sitz. Bis heute sind wesentliche Teile der prägnanten Architektur aus dieser Zeit erhalten geblieben — unter anderem der frühere Tresorraum, in dem sich nun ein Spa befindet, sowie die prunkvolle Schalterhalle.

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Randolph Hotel Oxford: Eine Bar für Inspektor Morse

Die Krimiserie »Inspektor Morse« hat das Randolph Hotel über die Grenzen Oxfords hinaus bekannt gemacht — auch die Nachfolgeserie »Lewis« spielte immer wieder hier. Die enge Bindung zeigt vor allem eine Tatsache: Die Hotelbar trägt heute den Namen Morse Bar.

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Carlton Cannes: Cary Grant über den Dächern von Nizza

Auf der Suche nach einem Juwelendieb schickte Alfred Hitchcock den Schauspieler Cary Grant über die Dächer von Nizza – doch die lagen eigentlich in Cannes, im Intercontinental Carlton. Der Prachtbau ist eines der elegantesten Hotels an der französischen Riviera. Und er war tatsächlich zweimal Ort eines Juwelenraubs.

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Hotelgeschichte(n) weltweit

„Hotelgeschichte(n) weltweit“ blickt in 75 Kapiteln auf Anekdoten berühmter Gäste, bedeutsame Ereignisse sowie die Entstehungsgeschichte bekannter Filme, TV-Serien und Romane. Alle haben eines gemeinsam: Ort des Geschehens war ein Hotel. Neu: „Hotelgeschichte(n) weltweit“ ist jetzt auch auf Chinesisch erschienen.

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Savoy London: Ein Hotel der Innovationen

Das Savoy in London ist in vieler Hinsicht einzigartig – doch das Außergewöhnlichste trägt sich genau genommen vor dem Haupteingang des Hotels zu, nicht im Gebäude selbst: Der Savoy Court, eine Stichstraße der Londoner Straße Strand, ist die einzige Straße im Vereinigten Königreich, in der auf der rechten Seite gefahren wird.

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Taj Mahal Palace: Eines für alle

Das Taj Mahal Palace in Mumbai hat zwar nichts mit dem viel älteren Mausoleum Taj Mahal im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh zu tun – doch es ist ähnlich prägnant und ähnlich berühmt. Jamsedji Tata, Gründer des Tata-Konzerns, ließ es bauen. Und bis heute gilt es als wichtigstes Hotel der Taj-Gruppe.